Bohrlochverschlüsse

Bohrlochverschlüsse mit Stahl- oder Kunststoffinnenrohren werden vorwiegend im Berg- und Tunnelbau eingesetzt, um Bohrlöcher abzudichten, durch die das umliegende Gebirge zur Verfestigung mit Kunstharzen, Zementtrüben usw. injiziert wird.

Zum Schutz der Gewinnungswerkzeuge beim Zerschneiden der Bohrlochverschlüsse werden im Abbaubereich überwiegend Verschlüsse mit Kunststoffinnenrohren eingesetzt.


 

Das Abdichten erfolgt mit der Druckbeaufschlagung durch das Injektionsmedium, zur Druckabsicherung gibt eine Berstscheibe den Durchfluss des Injektionsmediums in das Bohrloch erst bei einer Druckerhöhung frei.

Ein Schlauchventil im Inneren verhindert bei Druckausfall ein Nachlassen der Verspannkraft, die vom anstehenden Injektionsdruck abhängig ist. Nach erfolgter Injektion kann die Druckleitung umgehend vom Bohrlochverschluss gelöst werden, ein integriertes Rückschlagventil verhindert den Rückfluss.



Bohrlochverschlüsse aus Stahl


Bohrlochverschlüsse aus Kunststoff

Injektionstechnik (pdf-Datei 2,10 mb)